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Stamme mit der rechten Zwischenribbenarterie auS der Aorte zu entspringen, wo alsdenn ihr stärkster Ast an die Lungen, der kleinere an den Zwischenraum der Ribben geht; bisweilen geht umgekehrt der stärkere Ast an die Ribben, der kleinere an die Lungen, lauft vor dem Schlunde und rechten Luftröhrenaste, an den sie den größeren Ast abgiebt, nachdem kur; nach ihrem Ursprünge der Ast für den linken Luftröhrenast abgieng. — Der rechte Ast sorgt außer für die Luftröhrenäste, und die Oberfläche der Lungen, noch für den Schlund, für die Bronchialdrüsen, für das Brustfell, für den obern Theil des Herzbeutels, und für den Lungenvenensack, und anastomosirt mit der obern Zwischenribbenarterie und Schilddrüsenarterie. — Der linke Ast vertheilt sich an die gleichen Theile, nur communicirt er noch mit der gemeinschaftlichen Bronchialarterie und mit den Kranzarterien deS Herzens.
Ein anderer Zweig schlagt sich um die Hohlvene, und erzeugt entweder den Zweig, der den Zwerchmus» kelnerven begleitet, oder mündet wenigstens mit ihm zusammen.
Bisweilen kommen zwey gemeinschaftliche Stämme entweder aus der Aorte, oder einer aus der Aorte, der andere aus der obersten Zwischenrib-