oder die Radialarterie des Zeigefingers und Ulnarar« lerie des Mittelfingers.
Ehe eine Fingerarterie 6 sich in eine Gabel spaltet, giebt sie kleine Aestchen an die Spulmuskeln der Hand, an die Sehnen der Beuger, und an die Nerven— an dem kleinen Finger und Daumen Aestchen für die eigenen Muskeln derselben.
Drauf, nachdem sie sich in einen Ulnarast für den einen, und Radialaft für den benachbarten Finger gespalten hat, kommen aus jeder Ellenbogenarterie und Speichenarterie, der Reihe nach, vier bisfünfAest- chen, die sich sowohl auf der Rückenseite als der Hohlhandseite der Finger, an die Knochen, an die Gelenkkapseln und Bänder, an die Sehnen der Beuger und Strecker, an die Nerven und die Haut der Finger verbreiten, bis die Speichenarterie mit der Ellenbogenarterie auf der Hohlhandseite des Nagel- gliedes in einen einfachen oder doppelten parabolischen Bogen zusammenfließt, der die Haut des Nagelgliedes versorgt.
Jedes dieser Aestchen, z. B. einer Ulnararterie, lauft mit einem ihr entgegenkommenden der Radialarterie queer auf den Fingern zu einem mit der Con- ve<rität gegen den Nagel gerichteten Bogen zusammen,
6) Digitalis.