Die Hirngrundarterie ist starker, als eine der Wirbelarterien; geht mitten unter dem Hjrnkno- ten in einer leichten Furche desselben bis zu seinem vordem Rande; bildet selten eine kleine Insel; giebt unterwegs rechts und links, außer den häufig überall tief in die Substanz des Hirnknotens selbst dringenden Aesten, noch größere und kleinere Aestchen an die Pyramidenkörper, an die Olivenkörper, an die untere Fläche des kleinen Hirns, an den Antlitznerven, und ein Aestchen an den Hörnerven, das theils an die feste Hirnhaut, bis zum Hinterhauptsblutleiter geht, theils mit selbigem in den Labyrinth des Ohres dringt, und sich sowohl in der Schnecke, als dem Vorhofe und Bogengänge verbreitet 2 ; ferner Aestchen an den sechsten und fünften Nerven.
Am vordem Rande des Hirnknotens aber theilt sie sich in vier, nämlich in zwey rechte und zwey linke Aeste, oder für jede Seite in die obere Arterie des kleinen Hirns und in die tiefe Arterie des großen Hirns.
Die obere Arterie des kleinen Hirnes 3 erscheint bisweilen als zwey oder drey Aeste, deren Zweige an den vordem und untern Theil des Hirn-
2) S' meine Icones organi auditus.
3) Profu,n,da bep JMuxxay @. II*