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Hirnhaut 9 in die Gegend des Zapfens, des Grund­beins, der Sichel und der Hälften des kleinen Hirns, und anastomosiren mit Zweigen der Kopfarterie, welche an den zelligen Blutleiter gehen, oder durch die Warzenlöcher oder Halsvenenlöcher dringen; in­nerhalb des Schedels selbst aber giebt sie keine Aesie an die feste Hirnhaut.

Ein Aestchen geht an den Knoten des ersten Hals- nervens:

und tritt nun zum viertenmal gebogen durchs große Hinterhauptsloch und die feste Hirnhaut mit dem ersten Halsnerven in die Hirnhöhle.

§. 126.

Hier nähert sich nun im Vorwärts- und Inwärts- aufsteigen die rechte Wirbelarterie der linken 1 f bis fee unter einem spitzen Winkel in einen gemeinschaft­lichen Stamm, oder zur Hirngrundarterie (das!- laris) sich vereinigen.

Entweder jede Wirbelarterie, ehe sie die Grund­arterie bildet, oder die Grundarterie erzeugt bald die

9) Art. posterior durae membranae.

i) Hier ist oft eine Wirbelarterie viel stärker, als die an­dere, z. B. die rechte Wirbelarterie sah Morgagni de sedibus et causis morborum. 2. p. 510. viermal

stärker, als die linke. Ich fand bald die rechte, bald die linke sehr viel stärker.