aber dicken Ast mit der von.der andern Seite. Dieser kurze Ast schickt Zweige in die Hirnhöhle, anS Gewölbe und an die Scheidewand. Der Rest des Stammes schlägt sich nach oben und hinten über den Balken zwischen der rechten und linken Hirnhälfteher­um; vertheilt sich an die innere Fläche seiner Hirn- hälfte, und mündet theils mit dem hintern Stamme, theils. mit den Aesten der Wirbelarterie zusammen. Bald ist diese Arterie kürzer als der Balken, bald länger, so daß sie hinterwärts bis. in die Sichel und das Zelt der festen Hirnhaut geht. Bald bildet die linke oder die rechte allein beide Aeste, die auf dem Balken ein Paar Furchen, als Spuren von sich zu­rücklassen.

§. 122 .

Der hintere und a u sse re Stamm ist stärker, als der vordere; geht nach aussen; giebt Aestchen an den Sehenerven, ans Adergeflechte und die Markbün­del des großen Hirns; verbirgt sich in der Furche,, die den vordem Hirnlappen vom hintern scheidet; verliert« sich aufsteigend in den vordem und hinterm Hirnlappen, und mündet in kleinen Zweigen theilS häufig untereinander, theils mit Zweigen des vordem» Stammes und mit der Wirbelacterie zusammen.

§. I2Z.

Alle Arterien des großen und kleinrnHirnes kom-