arterien; bilden auf der inwendigen Seite der Gefäß­haut ein dichtes Netz 9 ; gehen dann ferner vorwärts in die Ciliarfältchen und in die Blendung.

Ob aber Zweigchen von ihnen auch in die Linsen- eapsel oder die Membran der Glasfeuchtigkeit gehen, ift beym Menschen nicht leicht zu entscheiden.

Ein paar vordere Ciliararterien begeben sich vorwärts in die Gefäßhaut, welcher sie doch nur kleine Aestchen abgeben, theilen sich unter großen Winkeln, um sich in der Blendung zu verbreiten, indem sie mit den vordern Ciliararterien zusammenlaufen.

Diese vordern Ciliararterien nämlich ent­springen von den Muskelasten, die vom Stamme der Augenarterie, oder der Oberaugenhöhlarterie, oder der Thränenarterie, oder Augenliedsarterie kommen; theilen sich ohnfern der Hornhaut in drey bis vier Aestchen, um an vier bis zwölf Stellchen durch die dicke Augapfelhaut in die Gefäßhaut, der sie nur wenige Aestchen geben, zu gehen, wo sie sich zertheisen, bis sie therls gerade in die Blendung gelangen, theils mit. Zuziehung der langen und hintern Ciliararterien einen doppelten Kreis bilden, einen größern äußern und einen kleinern inner», der dem Seheloch näher liegt.

9) Zinn Descriptio oculi humani editioalteraGoemn-

gae 1780. Die Beschreibung ift fürtreflich, die Abbild»»« gen aber sind nicht ganz richtig.