ten, wo doch das Blut gegen seine eigene Schwere aufsteigt; hingegen das Gegentheil an den Füßen, in die es doch aus der Aorte fallt, welche gewöhnlich zuerst die Lebenswarme verlieren, brandig werden und selten gefährliche Blutungen verursachen.

b) Den Druck der Atmosphäre schätzt man bil­lig auf einige tausend Pfund. Mindert man an einigen Stellen den Druck der Luft, z. B. durch einen Schröpfkopf, so wird auch das Blut, theils durch die Kraft des Herzens, theils durch die Pres­sung der Atmosphäre auf den ganzen übrigen Körper an diese druckfrepe Stelle, getrieben: daher wendete man den Druck der Atmosphäre zur künstlichen An­füllung der Arterien an 2 5 denn auch ein Schröpf­kopf macht noch nach dem Tode eine Stelle schwellen. Doch kann die Atmosphäre auf die Arterien des Hirnes der Hirnschaale wegen nicht drucken, und sie dadurch ausleeren helfen.

2) P. G. Schacher de Anatomica praecipuarum Par­tium Administratione. Lipsiae 1710* wieder abgedruckt in Ha l ler's Lele^tus Dissertationum anatomicarum, Vol.VI. Tab. I.

G. 1. Leuth. Von der geheimen Methode des R n y sch' s und L i e b e r k ü h n 's, die Gefässe einzuspriz-

jelstin den Verhandelingen de hollandsche Maatschap- pye de Wetensch. te Haarlem. 1777 * Siebenzehntek Theil, zrveytes Stück. Seite 263. mit einem schönen Kupfer. Ich habe ohne diese Gerathschaft unter andern die Blutgefäße der Augen, noch feiner und vollkommener als selbst L t e b e k k ü h n ausäespritzr.