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wo eine kleine Bewegung der Muskeln den Lauf des Blutes durch die Venen auffallend beschleunigt.

4) Sind die Blurkügelchen rund, berühren also die Wände der Arterien in wenigen Punkten.

5) Sind die Arterien inwendig äußerst glatt.

6) Auch fließt das Blut leicht an einen Ort, wo der Widerstand gehoben ist. So sah man, da die rechte Carotis verknöchert und fast ganz geschlos­sen war, dafür die rechte Wirbelarterie dreymal größer 9 . So begiebt sich oft das bey einer Ver­kalkung in die Füße nicht gehörig einströmende, son­dern nach dem Kopfe getriebene Blut, durch ein warmes Fußbad wieder in die Füße. Dies nennt rrian die Ableitung.

7) Am meisten aber scheint die Lebenskraft der feinem Arterien neue Geschwindigkeit zu erzeugen, oder die Bewegung des Bluts zu beschleunigen.

Daher befördert Freude den Blutlauf, wie ihn Zorn übertreibt, und umgekehrt Schrecken selbst den Stillstand des Bluts erzwingt *.

Nur muß man sich kein grobes sichtliches Zusam- menfchnüren vorstellen.

9) Th. Willis Cerebri Anatortie. Caput. VII.

1) S. Nervenlehre §. 289. und 349. p. 1. Barthez du

traitement methodique des lluxions,qui sont des elemen» dans divers genres de maladies in de» Memoires de U Soc. med. dEmulation Paris seconde aunec, x. I. HNd

aj$. Awep fürtrejliche Abhandlungen.

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