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Zfytil der forttreibenden Kraft zur Veränderung der Gestalt verrohren geht; ohngeachtet freylich, sobald sich die ausgedehnte Arterie wieder verkürzt, das Vlut einen neuen Trieb dadurch erhält.

7) Weil viele sich einander entgegenlaufende Blutströme durchs Zusammenmünden einen Theil ihrer Geschwindigkeit.verlieren.

8) Weil das Blut eine ansehnlicheZ ahigkeit besitzt, gerne den Gefäßen anhängt, folglich nicht so leicht, als z. B. reines Wasser, fortgetrieben wer­den kann, auch ein Theil der Kraft des Herzens zue Hinderung der Gerinnung des Blutes verwendet wird.'

Alle diese Hindernisse also zusammengenommen, welche von den dem Blute widerstehenden Aesten her­rühren , schwächen nothwendig um ein beträchtliches die Geschwindigkeit des Blutlaufs im Stamme selbst; und lassen vermuthen, daß die Kraft einer Herzkam­mer schwerlich hinreicht, um das Blut durch so ver­wickelte Gefäße der Eingeweide und Drüsen so schnell zu treiben, daß es in den Venen fast so geschwinde, als in den Arterien lauft.

Allein berechnen lassen sich diese Abgänge, nach den Gesetzen der Hydraulik, nicht so leicht, da sich die Arterien nicht als steife oder leblose Canäle verhalten, und sie nicht einmal in allen Menschen gleiche, noch