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man unter dem Vergrößerungsglase ganz überzeu­gend wahrnimmt.

Eben so leicht, wie eine in die Arterien gesprühte dünne Flüssigkeit in die Venen übergeht, geht auch unter gehörigen Umständen umgekehrt eine in die Ve­nen gesprühte dünne Flüssigkeit in die Arterien über, außer wo die Klappen der Venen eine solche Ein- sprützung hindern, oder wo das Venenstämmchen zu klein ist, um eine hinreichende Kraft anwenden zu können.

Daß aber doch an verschiedenen Theilen, welche nämlich durch einen Aufenthalt des Bluts zuweilen anschwellen, B. in der männlichen Ruthe, ein Mit- telzellchen zwischen der Arterie und Vene sich findet, ist nicht unwahrscheinlich.

Endigung in Blutwasservenen.

§. 72.

Eine andere Art der Endigung der Arte­rien ist, daß sie in feinere, kein rothes Blut mehr führende, Zweigchen fortgesetzt werden, welche an­fangs in eine gleiche Vene, endlich aber in rothes Blut führende Venchen übergehen. Dies scheint am Auge der Fall zu seyn, wo wegen der Durchsichtigkeit bloß feinere Flüssigkeiten hingelangen. Doch werden diese Gefaßchen bisweilen so sehr erweitert, daß sie