wegung des Herzens wird ja nicht hiedurch, als höchst nothwendig zum Kreisläufe, ausgeschlossen.

Oder ci) daß man an kaltblütigen Thieren diese Erscheinungen nicht immer bemerkt; denn theils Siebtes gegenseitige Versuche, theils ist derBau dieser Thiere von dem menschlichen zu sehr verschieden.

Verlauf der Arterien.

Arterie ohne Aeste bleibt cylindrisch.

§. 59 «

Geht eine Arterie eine Strecke Wegs ohne Ab­gabe eines Astes fort, so bleibt sie gewöhnlich cylin­drisch. Allein die Wirbelarterie vor ihrem Eintritte in die Hirnschalenhöhle, die Lippenartcrie, 1 die Saa­rn enarterie, die Milzarterie und die gemeinschaftliche Carotis am Halse scheint gewöhnlich in Erwachsenen so wie die Nabelarterien im Kinde gegen den Mutter­kuchen im Fortgange sich etwas zu erweitern. Die innere Carotis hingegen scheint am Sattel sich etwas zu verengern; wenigstens um mehr, als die Abgabe der Augenartcrie erfordert, abzunehmen. Auch feinere Arterien scheinen wenig conisch; die feinsten fast gar nicht mehr conisch, sondern völlig cylindrisch.

i) Doch kann vielleicht die Ursache ihrer Erweiterung die Zusammcnmündung mit der Hinterhauptsarterie seyn, die sie entweder vergrößert, oder wenigstens den Andrang ihres Bluts bricht.