besitzen, und durch selbige das Blut weiter schnellen, beweisen folgende Gründe

i) In lebendigen Thieren nämlich ziehen sich

das Herz hinreiche. Oe' Fenorneni della circolazione, etc. Seim Gründe widerlegt Kramp.

Allein Haller selbst lagt: ,,In Arteriis calidorum animalium naturam irritabilem omnino non rejicio, 4 * Opera minora. Tom. 1 . pag. 377. und NN MthrekN an­dern Stellen. In den Addendis ad Libr. VI. pag. 206. die sich hinten im letzten Bande der Elementoium Physiologie 1778. finden, unterscheidet Haller ausser der Schnellkraft(vis mortua) und Lebenskraft (visinsita) noch eine Nervenkraft (vis nervosa), wodurch sich die Arterien zusammen zogen; doch mißt er VerschuirS Versuchen Glauben bey, de corp. hum. Fabrica. Tom. Z. pag. 140. so wie er auch Ebend- Tom. IV. pag. 8l. ausdrücklich sagt: ,,grandiores aiteriae omnes ad ea* usque f quae sexta lineae parte non latiores sunt, ubique unicum constituunt contiuuum musculosum tubum."

5) Waren die Fasern der Arterien vollkommen fleischig, und zögen sie sich, wie z. E> in den Darmen, auf einen angebrachten Reiz zusammen, so brauchte es nicht dieses Beweises. Allein so wie dieErscheinungen an denMus« kelfascrn des Darmkanals von den Erscheinungen an den Muskeln der Gliedmassen, und diese wieder von den Erscheinungen am Herzen sich unterscheiden, so unter, scheiden sich die Erscheinungen an den Muskelfasern der Arterien von allen übrigen Muskelfasern. Diese Canäle nämlich sollten auch im leeren Zustande offen stehen blei« den können, sollten der großen Kraft des Herzens wider« stehe«, müßten also härtlich, nicht schlaff wie jene mus­kulösen Säcke, ftyn. Wie viel härter ist nicht daS Herz selbst als alle übrige Muskeln?