Diese Arterien nämlich der Arterien gelangen, gewöhnlich als zurückkehrende Zweige der Arterienäste in die Häute, zeigen sich sehr häufig als ein ziemlich dichtes Netz in den Häuten aller Arterien, die mehr als eine halbe Linie im Durchmesser haben, und sind desto zahlreicher, je jünger der Körper ist 8 .
Auf entgegengesetzte Art zeigen sich auch die eben so zahlreichen zusammenlaufenden Venen, welche mit ihren Stämmchen neben den Arterienstämmchen laufen.
Saugadern zeigen sich deutlich, wenigstens auf den größten Stämmen der Arterien; so sieht man z. B. die Arterien des Unterschenkels dicht von ihnen umzogen.
Nerven der Arterien.
Me Arterien haben Nerven *; doch die größten Stämme verhältnißmäßig feinere und wenigere, als die Stämme und Aeste von mittlerer Größe; daher sich die Nervenmenge mit der Verfeinerung der Arterien zu vermehren scheint. Je feiner also die Ar-
8) Ruysch Thesaurus anatomicus quartus. Tab. 3 .
Ebendesselben Epistola anatomica tertia. Tab. z.
9) Gewöhnlich nennt man die Arteriennerven weiche r Nerven (molles); doch habe ich für meinen Theik
nie eine besondere Weichheit an ihnen bemerkt. (Siehe
Nervenlehre §. 337.