Da im Allgemeinen die Fasern der Aortenkammer * so schräge liegen, daß sie mehr der.Länge als der Queere nach laufen, so ist offenbar, daß diese Kam­mer sowohl der Länge als der Queere nach zusammen- gezogen wird.

Die Queerzusammenziehung ist vorzüglich in der Gegend der Spitze wegen der strahligen Beschaffenheit der Fasern.

Die vierte Ordnung gehört blos der obern Ober­fläche des Herzens, ohne daß eine Faser sich nach unten begiebt. Sie entspringen vom größten Theile der vbern Kerbe ans verschiedene Art, theils sägenförmig mit den Fasern der Lungenkammer eingreiffend, theils unterbro­chen; gehen schräge links und vorwärts gegen den Rand und die Spitze. Die ersten oder der Pasis nähern Fasern gehen fast in der Richtung mit den Fasern der rechten Kammer; die Mittlern werden schon etwas queerliegen» der, und die untern liegen am queersten. Indem sie sich aber dem Rande nähern, beugen sie sich gegen die Spitze, und laufen der Länge nach hinab. Anfangs sind sie schwe­rer zu unterscheiden, je naher sie aber der Spitze kom­men, desto mehr werden sie unterschieden und hervor­ragend.

Diisertatio quinta de Actione Fibrarum externarura Venuiculi sinistri. Nova Acta Academiae Petro- politanae. Tom. I. 1787. 4, pag. 231. eum explica- tione Figuraruni.

4) Auch die zweyle Fasernlage der Aortenkammer laßt sich in vier ähnliche Ordnungen rheilen. Wolff Ebend. Tomo VIII. 1794.