- 24 -
kr eisförmigen Fibern, welche von der Scheidewand und von der linken Seite der hintern Oberfläche des Kegels selbst entspringen.
Die arteriöse Wand * hat mit dem Kegel fast parallele Fasern, bildet mit ihm gleichsam eine Art Trichter, wodurch diese Kammer bey ihrer Dünne dennoch kräftig genug das Blut forttreibt, weil diese Qucerfasern das Blut gerade in ihre Achse treiben.
Der stumpfe Winkel * hat die Gestalt einer vorragenden Warze, und zeigt inwendig, wie die Spitze dieser Kammer, ästige Faserbündel. Er nimmt den letzten Theil des Bluts aus dem Hohlvenensack auf.
Der Grundtheil der Lungenkammer 4 wird in der natürlichen Lage von dem Ohre des Hohlvenensacks bedeckt, ist dreyeckig, vertieft, und erstreckt sich bis zur untern Fläche des Herzens, bildet die wahre Basis des Herzens (einen kleinen Theil der Scheidewand abgerechnet), welche Basis also über die Denensäcke und die Lungenarterie emporragt, die nicht in ihrer Mitte liegen. Er besteht aus krausen Fasern.
Doch wirft sich über die linke Kranzarterie ein Fleischbündel von der Aortenkammer gegen dr'e Lun- genkammer herüber.
4) Wolff. Tab. I, G. M. H. L.
5) Ebend. Tab. I. G.
6 ) Ebend. Tab. II. 14- und 18 .