— 16 —
die sich nach unten zu, indem sie sich verdünnen, ringS mm jene Grube werfen, gegen einander beugen, und einen meist vollständigen ovalen Ring (Isthmus) bilden.
Die rechte Säule dieses Rings ist glätter, und ragt weniger vor; dre linke Säule, welche die Mündung der Kranzvene von der ovalen Grube absondert, ist stärker.
Bisweilen ist die Scheidewand an der Grube glatt und undurchbohrt; bisweilen bildet sie von der Hohl- venenscite oder auch wohl von der Lungenvenensackseite her oberwärts eine geschlossene Tasche.
§. 14 -
Nicht selten aber findet sich noch in Erwachsenen unter dem elliptischen Bogen ein Loch, durch welches die Höhlen beider Venensäcke in Verbindung stehen. Die Richtung dieses Lochs ist offenbar so, daß es auS dem Hohlvenensack in den Lungenvenensack, nicht umgekehrt aus dem Lungenvenensack in den Hohlvenensack führt; — doch ist dies bisweilen mehr, bisweilen weniger augenscheinlich. Bisweilen nämlich ist die feine Haut der ovalen Grube, die man nach geöffnetem Hoblvenensacke vor sich liegen sieht, so hoch hinter den höchsten und dicksten Theil des Bogens hinaufgezogen, daß sie eine vollkommeneKlappe bildet, welche in schräger Richtung Blut aus dem
Hohl-