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Dieser Unterschied hängt offenbar von der unge­heuren Größe der Nerven ihrer Sinnwerkzeuge ab. Z. B. die Hörnerven, etwas mehr die Augennerven, noch mehr die Schmecknerven, und noch weit mehr die Riechnerven eines Pferdes, übertreffen an Dicke ihres Centralendes und Ausdehnung ihres peripheri­schen Endes, die gleichnahmigen menschlichen Ner­ven so sehr, daß der augenblickliche Eindruck von Gegenständen, die auf diese Nerven wirken, so stark und heftig, so ausgedehnt, so scharf, kurz, so groß auf ihr kleines Hirn seyn muß, daß damit die Größe oder Stärke des Eindruckes von dem gleichen Gegenstände auf das menschlicheHirn kaum eine Ver­gleichung gestattet.

Dem Menschen aber ersetzt Gedächtniß und Ver­gleichung empfangener Eindrücke überflüßig, was ihm an Größe oder Starke der augenblicklichen Eindrücke abgeht, oder bey seinem Verstände sind ihm ausge­dehntere Sinnwerkzeuge nicht nur entbehrlich, son­dern überflüßig 9 .

9) Ich wünsche diesem neuen Satze von Naturforschern und Physiologen genaue Prüfung.