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Mehrere Geisteskräfte fordern ein größeres Hirn.
§, 320.
Es ist wohl mehr, als wahrscheinlich, daß mehrere Geisteskräfte ein zu den Nerven große-- res Hirn erfordern. Daher bemerkt man bey rachitischen Personen, deren Kopf verschont bleibt, und dessen, als gewöhnlich, gewissermaßen auf Unkosten des übrigen Körpers, ausgebildet wird, vorzügliche Geisteskräfte, Nur muß man den Fall unterscheiden, wenn eben diese Rachitis den Schcdel angreift, ihn entweder durch Wasser aus einander treibt, oder im Gegentheil ungeheuer verdickt, folglich das Hirn zusammendrückt, Stumpfsinn und Dummheit veranlaßt,
Anlage zu Geisteskräften ist angebohren.
§, 321.
Hat also die angebohrne Verschiedenheit des Hirnes auf die Verschiedenheit der Individuen, in Ansehung der Neigungen, Anlagen zu Geistesfähig- keiten und Sitten Einfluß?
Höchst wahrscheinlich. Ein kleines Hirn (Eer- doiluin) mit mehreren Blattern ist zu Geisteskräften fähiger, als eins mit wenigem. ^ Große Sehehügel können zahlreichere Ideen des Gesichtes aufneh« tuen und aufbewahren, als kleine ?) „Man kann überhaupt den Schluß machen, daß die
Menge des Hirnes bey Menschen hanplsachlich zum Te?