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durch irgend eine andere Ursache, z. B. durch ange­häuftes oder gar ausgetretenes Blut oder Blutwasser, oder Eiter, oder Eindrückung des Schedels zusam­mengepreßt wird r .

Sollten etwan durch das Streicheln beym soge­nannten Magnetisiren die Blutgefäße mittelst der Ner­ven so verändert werden, daß endlich das Blut durch einen Druck auf das Hirn den Schlaf erzwingt 3 ?

Leiden der entgegengesetzten Seite des Körpers beim Drucke auf eine Hirnhalfte.

§. 304-

Meist, doch nicht immer, erfolgt auf einen an­haltenden, noch stärkern Druck, auf eine Verletzung oder Krankheit der einen Hälfte des Hirnes, Läh­mung der Muskeln auf der entgegengesetzten Seite des Körpers, bisweilen auch wohl statt der Lähmung, Verzuckung der entgegengesetzten und Lähmung der nämlichen Seite 3 ). Bey Verletzungen des Rücken­marks hingegen leidet gewöhnlich die Seite des Kör-

1) Auch an Thieren gelingt dieser Versuch, wenn man nur stark UNd anhaltend genug drückt. Haller Element* Physiologie Tom. 4. pag. 301.

2) J. A. Mdsmer Memoire sur ses DecouVertes. Paris

1799. in kl. Octav, giebt von diesem künstlichen Schlafe eine sehr sublime Erklärung, weil in diesem Schlafe die Bande, wodurch der Mensch mit dem Weltall zusam- menhängt, deutlicher würden.

Z) Anderson in Lomlon Medieal Journal Vol. Xr.