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Bruststück des sympathischen Nervens.

§. 276.

Der erste Brustknoten (ganglion cervicale infimum oder thoracicum primum, dorsale superius, magnum , oder primum) liegt (Ulf dem siebenten Halswirbel, oder auf der ersten oder zweyten Ribbe, ohnfern ihres Köpfchens; wird von der Wirbelarterie und Schlüsselbeinarterie zum Theil bedeckt, ist bald rund, bald oval, bald dreyeckig oder viereckig, bald cplindrisch, und vier bis zwölf Linien lang. Ausser den schon erwähnten Fäden erhält er bisweilen Fäden vom fünften, sechsten, siebenten und achten Halsner­ven, fast allemal vom ersten, auch wohl, wenn er lang ist, vom zweyten Rückenncrven.

Aus ihm kommen a) einige Fäden zum Aorta- odcr Herzgeflechte, zur Aorta und zu dem ersten Aste ihres Bogens und Basis des Herzens, deren einer bis­weilen dick, röthlich und knotig ist; bisweilen giebt er Fäden in die äußere Haut der rechten Lunge; b) andere Fäden umstricken die Wirbelarterie oder Schlüs­selbeinarterie (s. oben); c) andere Fäden gehen, wie­wohl

den kleinsten Augapfelmuskel gleich kamen. Unter sol­chen Umstanden wird ein wahrheitliebender und allen bloßen Wortstreit meidender Anatom gezwungen zu be­kennen, baß das Herz selbst keine Nerven zeigt.