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oder des untern Halsknotens zusammen, lim sich hin­ter der Aorte, bisweilen ein Knötchen bildend, dem Geflechte über der rechten Lungenarterie einzumischen 4 , in welchem Falle ein anderer seine Stelle vertritt. Bisweilen entspringt er gar nicht aus dem oberen Halsknoten, sondern aus dem unteren Halsknoten, oder aus dem Stimmenerven; bisweilen aus den Gefäßnerven und einem Faden des Kehlkopfes vom Stimmenerven.

Selten kommen aus dem oberen Halsknoten Fä­den zum Schilddrüsengeflechte oder zum vorzüglichsten Aortengefiechte.

§- 27i.

Der Stamm des Sympathischen Nervens steigt nun, mit obigen flachen Aortanerven und dem Stun- menerven zusammengeheftet, hinter der Carotis zum fünften oder siebenten Halswirbel hinab, bis er den unteren Halsknoten bildet. Immer ist er stärker, als der flache Aortanerve; doch bald länger, bald kürzer, je nachdem der obere Halsknoten tiefer, oder der untere Knoten höher liegt. Bisweilen spaltet er sich, um entweder die untere Schilddrüsenarterie zwischen sich zu nehmen, oder um zwey Knoten, einen

4 ) 3 n diesem Falle nennt ihn Wrisberg den großen Herznerven, Cardiacus magnus dexter ganglio lon- gitudinali instructus, in seiner Sylloge pag. 59. oder i»

den Göttingschen Commentarien 1785*

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