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in die Haut des Rückens, der Lenden, der Weichen und des Bauches verbreiten.

Hin und wieder sind die Lendennerven sehr ge­schlängelt, und können daher bey den Ausdehnungen des Bauches leicht nachgeben.

§- 245.

Der erste Lendennerve aber insbesondere erzeugt gemeiniglich vorwärts den äußeren Saamen- strangnerven oder Leistennerven (sperrnaricus ex- ternus oder inKuilislis) , welcher sich in den Hoden­muskel und den Hoden selbst verbreitet, und mit dem unteren Saamennerven verbindet G .

Ferner Fäden (ileohypogastricos) für den quee- renBauchmuskel 6 7 viereckigen 8 und runden 9 Lenden­muskel, für die Zwischenqueermuskeln, Zwischen­dornmuskeln der Lenden, für den Rückgrathsstrecker, und für die Haut in den Lenden und in der Gegend des Spanners der Schenkelbinde r .

In Weibern erzeugt er einen langen Ast, (ileo-

6) Aus dem Ursprünge dieses Nervens der Weichen und des Hodens erklärt man den Schmerz in den Lenden bey Zufällen des Hodens.

7) Weiter rechts Tab. I. 86. bis 95- links Tab. III. 127. bis izr. Nach Günther §. 24. giebt er auch Fäden an die Harnblase.

8) W alter Tab. III. 100.

9) Ebend. iot.

1) Ebend. 102.