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dicker an dieser Stalle ist, bildet er doch kein Knötchen; selten nur vereinigt er sich auch mit dem zweylen Halsnerven. Drauf erhalt er meist vier längere und dik- kere Zäserchen, welche gespaltene und wiedergespaltene Würzelchen haben, dergleichen die vorigen nicht zeigten und gesellt sich zum Stimmenerven, der im Begriff ist, aus der Hirnschale zu tretten. Hier zeigt er sich auf eine ganz andere Art, als alle übrigen Nerven: wenn nämlich alle übrigen Nerven gleichsam in einen Schlitz der festen Hirnhaut tretten, so wird er anfangs so von ihr überzogen, daß es aussieht, als schleiche er unmerklich zwischen ihre Blätter; geht darauf erst in einer für beide Nerven gemeinschaftlich von der festen Hirnhaut gebildeten Schelde aus der Hirnhaut hervor; — doch, wenn er auch, wie nicht selten ist, Durch ein eigenes Loch der Hirnhaut und Hirnschale hervorgeht, wendet er sich gleich wieder zur äußeren Seite des Stimmenervens, legt sich dicht an ihn, wird mit ihm durch eine gemeinschaftliche Hülle verbunden, und macht auf die Art einen einzigen Nervenstrang mit ihm aus.
Bevor aber beide Nerven aus dem Halsvenenloch zugleich hervorkommen, spaltet sich schon der Beynerve in zwey Aeste, einen äußeren und inneren.
§. 2lZ.
Der innere Ast giebt zuerst zwey Fäden, einen