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Stimmenerve

VkiLus oder Voealis.

Den Ursprung bilden ab Vicq dAzyr Planche XVII. und XVIII. und meine Tabula Encepliali Pueri den oberen Theil der Verbreitung des rechten Stimmenerven dseu-

bauer Descriptio Nervorum Cardiacorum Tab. 2. sehr gut und des linken A n d e r schTractari« de Nervis c. li. aliquibus seinen ferneren Verlauf auf der linken Seite har Walter auf der dritten Tafel seines trefflichen Werkes

de Nervis Abdominis et Tboracis abgebildet. Ant, Scarpa im ersten Bande der Abhandlungen der k. k. Mi- litair-Academie in Wien, mit einem schönen Kupfer, des­gleichen in seinen Tabulis neurologicis. Ticini 1794-

§. 206.

Der Stimmdnerve kommt als der zehnte Hirn­nerve mit zahlreichen Faden gleich unter dem Zun­genschlundkopfnerven, der Reihe nach ebenfalls aus den Seitentheilen des Rückenmarkes, so daß sich die wahren Centralenden einiger Fäden bis aus der vier­ten Hirnhöhle her, zeigen lassen. Einige Fäden

9) Der Regel: a potiori fit denominatio zufolge, halte ich diese Benennung noch immer für die schicklichste, da dies Paar hauptsächlich an die Stimmwerkzeuge sich ver­breitet, seine Verletzung, Fehler der Stimme, seine Durchschneidung gänzliche Stummheit verursacht, seine A ste an die Luftröhre, an den Schlund und an die Blut­gefäße klein sind, und die Zweige an den Magen, an die Leber und an die Milz ihm nicht allein zugehören. Hil­debrandt nennt ihn Lungennerven, Allein die Aeste an dem Kehlkopf sind doth weit beträchtlicher als die an die Lungen,