scheint », dringt durch die spiralförmige, siebartige Basis der Spindel in die Schnecke des Labyrinthes. Durch die Canälchen der Spindel treten seine Zweige queec zwischen den beyden Knochenblättchen ins Spi­ralblatt, und erscheinen allmählig desto kürzer und feiner, je näher sie sich der Spitze des Spiralblattes befinden.* In dem Spiralblatte verbreiten sie sich alsdann gegen die Schaale der Schnecke hin, in Zweige, Reiser und Fäden, die ein Geflechte unter sich machen, welches am feinsten und dichtesten auf dem häutigen Theil des Spiralblattes erscheint^ Der Nerve selbst windet sich, um nach seinen Löchern sich zu bequemen, wie ein Wirbel herum 2 , und die Aeste, die durch die erste Windung der siebartigen Fläche der Basis der Spindel dringen, verbreiten sich auch auf der ersten Windung des Spiralblatts, die durch die zweyte Windung der siebartigen Fläche drin­gen, bleiben in der zweyten Windung der Schnecke; ein stärkerer, aber durch den cylindrischen Canal im Mittelpunkt der Spindel dringender Ast verbreitet

9) Cotunni §24-

1) Alles dies sieht man sehr leicht, wenn man nach gröb­lich bearbeitetem Nerven und Knochen den Labyrinth in schwache Salzsäure oder Salpetersäure legt, weil alsdann nach Auflösung der Knochenerde im Spiralblatte die Nerven desselben sichtbar werden.

-) 8 c a t p a Tab. 8. fig. 2. Q. Tab. 7. lig. 4 *

'S. Nervenlehre« P