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tet; 6) daß gerade in dem Centco seiner Ausbreitung sich ein Loch findet.

Wirkung des Sehenerven.

§. 160.

Daß dieser Nerve zum Sehen bestimmt ist, be­weisen: i) daß auf ihm das Bildchen von den Gegen­ständen durch die Feuchtigkeiten des Augapfels sich mahlt, wenn man ein Auge so künstlich präparirt, daß sie hinten bloß erscheint. 2) Daß bey Beschädi­gungen, die den Sehnerven in der Augenhöhle, oder in der Hirnschaalenhöhle, oder an seinem Hügel treffen, das übrigens vollkommen gesunde Auge erblindet. 3) Daßdre bis zum Schmerz vermehrte Empfindlichkeit einer entzündeten Markhaut, selbst schwaches Licht nicht verträgt, völlig so, wie ein anderer entzündeter.Ner­ven, seinen sonst gewöhnlichen Reiz auch nicht verträgt.

Die Ursache aber der Vereinigung und Kreutzung ist nicht ganz deutlich. Man sollte glauben, sie diene, damit man mit zwey Augen einen Gegenstand nicht doppelt sähe: allein, wenn man einen Augapfel mit einem Finger ein wenig verschiebt, oder aus seiner Lage drückt, sieht man zwey Bilder, welches nicht seyn müßte, wenn die Vereinigung zur Vereinfachung des doppelten Bildes diente. Und falls es auch hier verei­nigt würde, so geht ja doch durch das doppelte Ccn- tralende ein doppeltes Bild zum Hirne, wo es also zpm zweytenmal vereinigt werden müßte.