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tonisch um Zweydrittel kleiner im Umfange erscheint; doch so, daß der Theil gegen die Nase gerade bleibt, der Theil nach aussen zu einen Bug macht 3 , und mit fernem Mark durch eine in die Augapfelhöhle vorragende, runde, halbdurchsichtige, löchrige Erhabenheit — mit dreyßig und mehreren Bündelchen dringt, um die Markhaut zu bilden. — An der zusammengezogenen Stelle zeigt sich, sowohl um, als im Nerven bey alten Leuten etwas Schwärzliches.
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Diese Markhaul liegt zwischen der mit dem schwarzen Pigment bedeckten Aderhaut und der Glas- seuchtigkeit, welche sie größtentheils umfaßt; ist sehr zart und breyig; scheint überall gleich dick, und reicht bis an den größern Kreis der Ciliarkronc, so, daß sie ringsum in einer Entfernung von mehr als einer Linie von der Linse sich endigt. — Diese Endigung der Markhaut bestättigt auch die Niederdrückung der verdunkelten Linse, die ohne Schmerzen geschieht, so lange die Nadel zwischen dem Rande der Hornhaut und dem Rande der Markhaut bleibt; geräth die Nadel aber hinter den Rand in die Markhaut, so entsteht entsetzlicher Schmerz, Entzündung u. s. w. 4 —
3) S. meine Icone3 oculi humani. Tabula V.
4 ) Mir wenigstens;fr davon ein trauriger Fall, der anatomisch untersucht wurde, bekannt.