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nicht allemal, überzeugend sieht, wenn einer der Seh­nerven verdorben, der andere aber gesund ist, oder auch wenn einer merklich kleiner als der andere ange­troffen wird; in welchen Fallen vor der Vereinigung die Wurzelndes Sehnervens auf der entgegengesetzten Seite zugleich mit verdorben, oder kleiner, oft auch mißfarben erscheinen.

Bisweilen findet man die entgegengesetzten Seh- nervenhügcl zugleich kleiner, doch nicht immer, son­dern verschiedentlich auch wohl den Sehnervenhügel der nämlichen Seite, wo der kleine Nerve liegt, klei-

bey Vögeln; bep Amphibien z. B. beym Rochen, geht ein Nerve durch den andern; bep Fischen gar über den andern, so daß sie nur ganz locker zusammengeheftet sind.

Auch bep vierfüßigcn Thieren ist mannichmal der eine Nerve von dem verdorbenen Auge an bis zur Vereini­gung sehr zusammengeschrumpft, ohne daß man hinter der Vereinigung einen sehr auffallenden Unterschied bemerkt.

Dissertatio de Decnssatione Nervo- rum opricorum , wo die übrigen Stellen citirt sind. Nach mir haben mehrere die Durchkreuzung besiattigt, Ackermann, Bill mann, Clossrus, Ebel, Lev e- ling, Loder, Michaelis, Rougemont, Wen­zel, und vor allen Walter durch mehrere Falle von Menschen.

Wichtig wäre es noch, einen einäugigen Affen zu unter­suchen, weil bei) selbigem die Angen noch näher gegen einander liegen, als im Menschen. Gegenseitige Be­obachtungen hat Malacarne in seiner Nuova Encefa- iotoniia. Pavia 1791. p. 151. UNd 156.