nach, bis zum Austritte deutlich erkennen, ohne daß man etwas neue Substanz hinzu kommen sieht.

Tretten mehrere Nerven zur Bildung eines Kno­ten zusammen, so erkennt man vorzüglich nach mäßi­ger Einwässerung, daß jeder herauskommende Nerve, aus Faden aller eintrettenden zusammengesetzt ist.

Die Nervenfadchen in den Knoten aber unter­scheidet man an ihrem eigenen gefalteten Ansehen, zwischen welchem sich eine weichere, saftige, röthlich- braune, gelbliche, oder graue, mit vielen Gefäßen durch und durch versehene, Substanz befindet, welche 'Zellstoff, nicht Hirnmasse,. wie beym Riechnerven, scheint; Daher auch in fetten Körpern einen dicken, öligen, gelben Saft, oder wahres Fett, in magern einen dünnern grauen Saft, in wassersüchtigen etwas seröses enthält.

Durch fortgesetzte Einwässerung läßt sich ein Knoten in einen Büschel von Fäden auflösen./

Gemeiniglich, doch nicht immer, kommen meh­rere oder dickere Fäden aus dem Knoten, als in selbigen giengen, gerade, als wenn sie hier einen Zu­schuß von Materie erhielten.

In den einfachen Nervenknoten weichen die durchgehenden Nerven kaum von der Are ab, in deck zusammengesetzten hingegen laufen sie nach allen mög-