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Feinere Structur eines NervenS innerhalb der ftften Hirnhaut.
§. 110.
Die feinere Structur eines Nerven läßt sich an seinem Stamme, innerhalb der festen Hirnhaut am leichtesten und genauesten ohne alle Zubereitung erkennen, weil er sich hier von aller fremden Masse, bis auf einen sehr dünnen, nur hin und wieder leicht anhängenden Zellstoff, getrennt und ringsum rein befindet.
Durchgang der Nerven durch die Hirnhaute.
§. ui.
Wo ein Nerve vom Hirne oder Rückenmarke ab-
tritt, sind seine Markfädchen durch die Gefäßhaut
/
fester oder lockerer an einander zu Bündeln gesamm- let; doch lassen sich die Fädchen der Bündel sehrleicht, ohne alle Vorbereitung, sowohl der Länge nach, als auch auf dem Queerdurchfchnitte erkennen.
Nur am Riechnerven hindert gewöhnlich die weiche Beschaffenheit seines Ursprunges das Erkennen der Fäden, die man doch leicht wahrnimmt, wenn man ihn ganz frisch, oder nach vorgängiger Aufbewahrung im Weingeiste untersucht; wenn er aber durch die feste Hirnhaut gedrungen ist, zeigt er ohne alle Vorbereitung seine fädige Beschaffenheit.