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Spaltet man das Hirn senkrecht mitten im Profil, und verfolgt durch lagenweise Wegnahme der Hirnmasse dieses Säulchen, so sieht man es als ein markiges Streifchen bis zum Markkügelchen herabsteigen r .
§. 43 -
Indem dieser Balken auch am orderen Rande zu beiden Seiten in das Mark beider Hjrnhalftcn sich verliert, und die gestreiften Körper als eine Brücke bedeckt, läßt er in die Mitte zwischen diese Körper, senkrecht ein rechtes und linkes, dünnes, markiges Blättchen hinab, welche Blättchen hinten und unten aufobengedachten Bogen stoßen, und mit ihm zusam-
,_ menfließen. Die hiedurch zwischen den Hirnhöhlen
erzeugte Scheidewand besteht also aus zwey drepecki- ^ gen Markblättern, welche zwischen sich eine geschlossen
scheinende, in der Mitte ziemlich weite, nach hinten zu sehr eng werdende Höhle (VentrLcnIus Septi me- dii) übrig lassen 2 .
§. 44 .
Der hintere Rand dieses Balkens bildet, indem er, so wie der vordere, zu beiden Seiten in das Mark beider Hirnhälften sich verliert, ein Paar durch ihre Figur sich in jeder Hirnhälfte auszeichnende Fortsätze:
1) Vi cq d’A zyr Tab. 25. fig. 2.
2) S. die Tafel in meiner Schrift über das Organ der
Seele.