§- 2 .
Die feste Hirnhaut ist die dickeste und festeste unter ollen Häuten des Körpers, elastisch, und klafft beim Einschneiden von einander.
Am dickesten ist der Kopstheil der Hirnhaut zu oberst längst den beiden Seiten der Pfeilnaht, gegen den Grund der Hirnschalhöhle zu, auf welchem die Basis des Hirnes ruht, wird er allmahlig dünner.
Die Richtung ihrer Fasern ist auswendig oder gegen die Hirnschaale zu, größtentheils der Länge nach, inwendig der Queere nach; doch trifft man überall auch Fasern nach allen möglichen schiefen Richtungen . an, nämlich gerade, schräge und palmartige.
Die feste Hirnhaut besteht, wie das Zerlegen durchs Messer und die Einwässerung lehren, aus einem dichten, fast zu einem sehnigen Wesen verwebten Zellstoffe.
§. 3 .
Mit dem Hirne und dem Rückenmarke ist die feste Hirnhaut, außer durch die zu ihnen kommenden Arte- rienstämme, durch die aus ihnen kommenden Venen, die durchgehenden Nervenpaare und das gezähnte Band, weiternicht verbunden. Aeußerst selten, und selbst auch dann nur an kleinen Stellen verwächst widernatürlich die feste Hirnhaut mit den zwep andern. Häuten des Hirns und Rückenmarks.
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