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§- 575 -
Nach innen zu bildet das Fersenbein zur Aufnahme des Halses des Sprungbeines einen Vorsprung (Suftentaculum) , deroben eineüberknorpelte, schmälere, weniger absteigende, und ausgeschweifte, Gelenkstache hat, und unter dem eine Furche für die Sehne des langen Beugers der großen Zehe stch befindet. Auf dem vorragenden Theile, von welchem ein Band zum Kahnbeine geht, ist zwischen dieser Gelenkfläche und Furche eine sehr leichte, oft kaum merkliche, Furche für die Sehne des langen Zehenbeugers.
Gleich an dieser Furche findet sich, noch mehr vorwärts, ein kleinerer überknorpelter Ausschnitt, der bald mit ihr zusammenhängt, bald von ihr getrennt ist 3 , und auch emen Theildes Sprungbeines aufnimmt.
z) Camper. lieber den besten Schuh. Fig. 5. Er glaubt, das Zusammenfließen käme vielleicht von deck Schuhen, welches wohl nicht wahrscheinlich ist. — Sieh Blumenbach S. 445. — Isis vielleicht ein weiblicher Charakter? — Denn Camper in der Figur seiner Handschrift über die Knochen und §. 4- wo er es ausdrücklich sagt, und Bidloo auf angez. Taf. und alle weibliche Fersenbeine in meiner Sammlung, zeigen sie zusammengeflossen. — Bey Kindern von beiden Geschlechtern aberfinde ich sie förmlich getheilt.
Vielleicht fließen sie allmahlig ineinander, weil beym Weibe dre Last des Körpers weniger, als beym Manne auf der innern Seite des Fersenbeines wegen des Zusammenkommens der untern Gliedmaßen in einen spitzer» Winkel anfruht.