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M o n d b e i n e.

Lunatum, Semiluoare.

Ein männliches, Albin. Tab. -2o.bg. ;. bis 9- und in Ver­bindung Tab. 34. desgl. Hist. Musculorum Icon, 3. ll. 4 Ein weibliches, Bidloo Tab. 97.

§. 494 -

Dieses Bein wird gewöhnlich mit einem halben Monde verglichen, und liegt zwischen dem Kahnbeine und dreyeckigen Beine queer, so daß ein Horn nach dem Rücken der Hand, das andere nach der Hohl- hand heruntergeht, und die Wölbung nach oben schaut. Von der Hohlhand her gegen den Hand­rücken wird es etwas schmäler.

Es zeigt vier überknorpelte Gelenkflächen, und zwey rauhe Flächen.

Die obere Gelenkfläche (8uxerKcles brachi- alis) ist dreyeckig gegen den Rücken der Hand hinab­gewölbt, und paßt in die hintere Hälfte der Gelenk­fläche der Speiche.

Die vordere Gelenkfläche zum Kahnbeine (5uper5. radialis, weil fle an der Speichenseite liegt) ist die kleinste, ebenste, mondförmig, und paßt ans Kahnbein.

Die Hintere Gelenkfläche zum dreyecki­gen Beine (Sup. triquetralis oder ulnaris), ist grös­ser, meist flach oder leicht gewölbt, mondförmig oder S. Knochenlehre. ,> E e