Hintere, und endlich die obere, Uebrigens ist die un­tere Gräthenfläche eine Strecke lang kantig, so daß die ganze Gräthe selbst ein dreykantiges Ansehen ge­winnt. Diese Kante ist wellenförmig. Der zwischen dieser Kante und dem Rande der obern Fläche der Gräthe enthaltene, von der Anlage der Sehne des Kappenmuskels sehr rauhe, Theil ist daher anfangs, wo die Gräthe noch niedrig ist, breit, dann am schmälsten, drauf wieder nach unten zu breiter, drauf wieder schmäler, bis er wieder breiter werdend in die Gräthenecke (Acromion) endigt. Oder die Flä­chen der Gräthe gehen in die Ränder der Ecke, und die Ränder der Gräthe in die Flächen der Ecke über.

Die Gräthenecke ist gerader, und zeigt am hintern Rande eine überknorpelte, ovale, queerliegende Gelenkfläche. Ihr unterer Rand ist von der Anlage des Deltamuskels sehr rauh.

§. 466.

Am vordern Rande ist eine Abgleichung für den kleinen runden Muskel, und am untern Winkel die rauhe Stelle für den großen runden Muskel.,

§. 467.

Die vordere, innere, oder den Ribben zuge­wandte Fläche ist im Ganzen für den Untrrschulter- blattsmuskel ausgeschweift, am meisten an der Stelle, wo auf der andern Fläche sich die Gräthe erhebt, und