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gungstheilen und der Urinblase geschieden wird, viel­mehr durch das gemeinschaftliche glatte Bauchfell mit ihr ausgekleidet ist, so erhellet, daß keine Verände­rung des Raums in der Brusthöhle Vorgehen kann, ohne nicht zugleich den Raum der eigentlichen Brust­höhle zu ändern.

§. 417 .

Endlich da die Arterien, Denen und Saugadern der Brust- und Bauchhöhle mit denen im Kopfe im offenen Zusammenhänge stehen, so kann auch keine beträchtliche Raumveränderung in der Brust - und Bauchhöhle erfolgen, ohne die Kopfhöhle zugleich mit zu interessiren.

§. 4l2.

Bep Kindern ist der Thorax nach Verhältnis viel kegelförmiger, gewölbter und weiter, als bep Er­wachsenen 3 .

z) Auch beym männlichen Neschlechte durchaus stärker und geräumiger, als im weiblichen. S. §. 6i. Hier fehlen noch gute Abbildungen.