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der Höhle mittelst einer analogen Masse, die gewöhnlich dunkler, doch etwas weicher, als der übrige kno- chenartige Theil des Zahns ist.

Oft ist sogar vor der wirklichen Ausstoßung des Zahns, der nur noch am Zahnfleisch haftet, das knöcherne Zahnfach bereits ganz verschwunden, und der Kiefer abgeglattet 4 .

Verschiedene Veränderungen scheinen an den Zähnen durch Nahrungsmittel zu erfolgen; so scheint z. B. der Genuß zäher Wurzeln u. s. f. die Schneidezähne nicht nur endlich von einander zu entfernen, sondern sie auch selbst aufzurciben 5 .

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Abweichungen der Zähne.

§. 2Z6.

Oft sieht man von Natur, nicht durch Verlust oder Krankheit, das hinterste Paar der Backenzähne fehlen, entweder oben oder unten, oder zugleich oben und unten 6 .

4) Ruysch Observ. anat. eliir. Obs. 82. fig. 66.

Abbildungen von Ober-und Unterkiefern, die alle Zahne völlig verlohren haben, liefert Ruy sch am ang. Dvt, Obs. 82. fig. 65. und Runter Tab. 7.

5) Blumenbach im Göttingifchen Magazin. Erster Jahrgang. 1. Stück. 110. Seite. so auch in meinem fl * tcn Mumienkopf, und bei seinem sogenannten Stein­au /'/-^^ch-fresser. Isenflamm practische Bemerkungen über die

Knochen S. 78.

6) l>iu1ier nata sine ullo äenre sie per sexaginta anno»

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