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länger 6 , daher nimmt mit der Zunahme der Läng- der Zahnwurzeln ihre Dicke und Höhlung gegen die Spitze zu ab.

Dieses stufenweise Anlegen kann man bisweilen theils an dem Schmelze, theils an den Wurzeln selbst, sowohl der Milchzahne als der bleibenden Zähne, noch nach der völligen Ausbildung deutlich erkennen, wo alsdann die Ränder dieser Ansätze als der Lange nach auf einander folgende concentrische Ringe er­scheinen. Vollendet werden erst die Wurzeln nach dem Ausbruche der Zahne. Wahrend nun die Wur­zeln sich auf diese Art verlängern, werden die Zähne allmählig vorgetrieben, und dringen darauf von aller Beinhaut entblößt durchs Zahnfleisch, welches sie in kleine Fetzen gleichsam zerschneiden; und da ihreWur- zeln immer mehr an Länge zunehmen, der Kiefer aber, zu gleicher Zeit zwar auch, doch nicht in dem schnellen Verhältnisse, mit fortwächst, so werden sie immer starker herausgeschoben, bis sie endlich mit ihrer ganzen Krone außer dem Zahnfleische erscheinen.

Der Schmelz wird als ein gallertartiger Brey allmählig abgesondert, auf den vorgängig erzeugten Knochentheil der Krone aufgetragen, und gleichsam crystallsirt ohngefähr, wie sich auch Gallen-, Nreren-

6) Hunter. TaB. XII, fig 7.

S. Knochenlehre. R