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so daß man an dieser Stelle von unten her im zu­sammenhängenden Schedel vier Löchersieht. Biswei­len ist selbst, wenn noch alles mit Haut überzogen ist, hier ein offener Canal. c) Den Thränen- canal, zu dessen Bildung er am meisten beytragt. cl) Von hinten her bildet er mit dem Gaumenbeine gemeinschaftlich den Canal (pterygopalatinus exte- rior) für Zweige vom zweyten Aste des fünften Paa­res. e) Gtttvaö höher hinauf bleibt zwischen ihm und dem großen Flügel des Grundbeines die untere Augenhöhllücke übrig.

§. 169.

AmOberkiefer sind befestigt: der Augen­liedschließer, der untere schiefe Augenmuskel, ein Theil des Schläfemuskels, des äußeren Flügelmus­kels, und des Backcnmuskels, der Heber der Ober­lippe, und des Nasenflügels, der Niederzieher der Nasenspitze, und der Zusammendrücker sowohl, als der Niederzieher des Nasenflügels.

§. 170.

Im reifen Kinde zeigt der Oberkiefer zwar schon alle diese Theile: allein überhaupt ist er doch mehr breit als hoch; vorzüglich niedrig unter dem Wan­genfortsatze; am meisten ist noch die Augenhöhlfläche und der Nasenfortsatz auögebildet, die daher auch am wenigsten zunehmen. An der Stelle, wo der