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Theile des Siebbeins, mit dem sie sich vom Kerl- Leine wegnehmen lassen 9 >
§' i57.
Die Seitentheile, oder der Labyrinth, bilden oberhalb und nach außen Zellchen, nach innen hingegen von hinten her angesehen ein Paar herabhangende gewundene Blatter oder Muscheln.
Die Zellen 1 sind von 0 benher in Ansehung der Zahl, Lage, Gestalt, Größe und Oeffnung verschieden, theils durch eigene Knochenblättchen, vorzüglich aber durch das Stirnbein bedeckt und geschlossen. Bisweilen hat es das Ansehen, als lägen zwey, 1a wohl an einigen Stellen drey Reihen Zellen über-, einander. Von außen sind sie theils durch ein eigenes Knochenblatt, welches die innere Wand der Augenhöhlen äusmacht, theils vorwärts durchs Thränenbeinchen geschlossen; von vorne, wo sie am meisten offen sind, theils Lurchs Stirnbein, theils durchs Thränenbein, und stehen folglich zum Theil mit den Stirnhöhlen in Verbindung. Hinten sind sie bald durch ein eignes Knochenblatt völlig, bald in etwas durch eigene Knochenblattchen, größ-
tentheils
9) Boelimer, Osteologia Tab. 4. sehr genau abgebildel.
*) Nach Bell sind gemeiniglich zwölf solcher Zellen re»° Händen.