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Amboß.
In cus.
Im Zusammenhangs f. Al bin. Icon. oss. fo£t. Tab. 6.
Ann. acad. Libr. 4. Tab. Muse. Xf.
§- 152 .
Hat eine entfernte Ähnlichkeit mit einem Bak- kenzahn, ist winkelig zur Verbindung mit dem Hammer ausgeschnitten, und bildet daher zwei) Gelenk- siachen.
Sein vorderer Schenkel ist,' rundlicher, langer, aber schmäler, als der hintere, nach innen 8 förmig gebogen, und hat an seinem Ende auf der inner» Seite ein halbkugelförmiges, oder ovales, nie oder sehr selten von ihm ganz getrenntes^Knöpf- chen an einem dünnem Hälschen aufsihen, durch welches er sich mit dem Steigbügel/verbindet; liegt in der Verbindung fast dem Griffe des Hammers parallel.
Sein hinterer Schenkel ist kürzer, aber dicker, kegelförmig, flach rundlich, mit seinem obern gleichfalls dickem Ende über den vordem Schenkel erhaben; und liegt in der Richtung des langen Hammerfortsatzes.
Zwischen beyden Schenkeln ist ein bogenförmiger Ausschnitt, und der sie verbindende Theil von außen und innen etwas eingedruckt.
Bisweilen findet sich ein kleines Knöchelchen zwischen dem Hammer und dem Amboße 6 ).
Die Substanz des Amboßes zeigt, wo sie dicker ist, deutliche Markzellchen.
6) Cassebolim Tab.*, fig. 6. g.