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Knöcherne Hörwerkzeuge.

Oarsebohm Tractatus 8 ex de Aure hum. Halae 1735. A 1 b i 11. Ann. acad. Libr. 4. Cotunni de Aquae- ductibus Auris hum. Neapoli 1760. Die Kupfer ift den zu Wien lind in Sandlforts Thea.Diss.Tom. r. erschienenen Nachdrücken sind gerade an den vorzüglich­sten Stellen nicht genau genug copirt. Santorini Tab. posthuma quinta. Vortrefflich ist Meckels Diss. de Labyrinthi Auris contentis. Argent. 1777. Sc»r- p a de fenestra rotunda Mutinae 1772. Desselben Disq. anat. de auditu etolfactu. Ticini 1789* sind Meisterstücke» S- auch meine looues Oi-gaui Audirus.

§. * 35 -

Das Hörorgan besteht i) aus dem äußern Th eile, den der Ring fürs Pauckenfell begränzt, oder dem Höngange: 2) dem mittleren Theile oder der Pa u ckenhöhle, Z) dem inneren Theile oder dem Labyrinth.

H ö r g a n g.

§. IZS.

Der knöcherne Hörgang, dessen äußerer Umfang wie eine gerollte, von untenher angescho- bene, sehr rauhe, hinterwärts dicke Schuppe aus­sieht, lauft schief von außen nach innen etwas vor­wärts, wird nach innen etwas enger, scheint in Rück­sicht seiner ovalen Mündung wie von außen nach in­nen plattgedruckt, oder mit dem langem Durchmesser schief nach unten und hinten gerichtet, und endigt sich mit einem ovalen, schief von oben nach unten,