größten Theil der äußern und hintern Wand der Au­genhöhle. Der obere Rand ist mit dem Stirnbeine, der äußere mit dem Wangenbeine verbunden; der untere und Hintere sind frey, und stoßen in eine ge­wundene Ecke zusammen, unter der sich das runde Loch für den zweyten Ast des fünften Paares zeigt; der obere bildet mit dem größeren Flügel die obere A u g e n h ö h l l ü ck e oder Spalte (Fissura sphenoi- dalis oder orbitaria superior) ; der untere mit dem Oberkiefer, die untere Augenhohllücke (Fis- sura spheno-maxillaris oder orbitaria inferior). Der Theil, der sich an die Pyramide legt, zeigt eine F u r ch e oder Spur der Ohrtrompete.

§. I2Z.

Der unsere oder Gaumenflügel (Proces- sus pterygoideus , besser Ala inferior) steigt als eine gemeinschaftliche Fortsetzung der Basis und des mitt­leren Flügels ziemlich gerade oder nur wenig zur Seite sich entfernend gegen den Oberkiefer und die Gau­menbeine herunter. Jeder wird hinten im Absteigen allmählig so tief für den inneren Flügelmuskel ausge­höhlt (Fossa pterygoidea) , daß er dadurch endlich selbst in ein inneres, schmäleres, aber dickeres Na­senblatt, und ein breiteres, aber dünneres Mus- kelblatt durch eine ansehnliche Spalte (Fissura ptcrygo-paiatina), von einander getrennt wird; zwi-