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Der Kopf liegt auf den Halswirbeln mehr vorwärts, deshalb ist der Uebergang vom Hinterkopf zum Nucken, oder der Nacken weniger eingebogen.
Ein Ncgerschedel ohne Unterkiefer auf eine ebene Fläche gelegt, liegt so sehr hinten auf, daß die Zahnreihe die Fläche nicht berührt, sondern in die Höhe steigt.
Die Löcher der Hirnschaale sind weiter; der Brustkörper mehr faßartig; die Schultern schmaler, die Lenden schlanker; die obern und untern Gliedmaßen im Ganzen länger; Hände und Füße stärker und flacher; die Knie weiter von ein-- ander entfernt.
Vergleicht man die einzelnen Knochen eines Negers mit europäischen, so findet man das Stirnbein kürzer und flacher; die Scheitelbeine klei-
schedel finden sich in vielen Sammlungen zu Amsterdam, Cassel, Berlin, Göttingen, Jena, Kleinlankum, Leiden, Leipzig, London, Mainz. Der Kopf einer Mohrin in Hovins Sammlung zu Amsterdam u. f. f. Von dem Schedel eines Mohren zu Leiden sagt Albinus am ang. Orte: Nasus totaque facies lata, plana et re- pressa sunt. Supercilia ossea prope nasum admodum eminent et versus inferiora insignitcr deprimuntur,
und von einem Schedel, der vermuthlich von einer Mohrinn ist : Caput osseum mirabiliter crassum, com- pactum , durum, forte ponderosum, mire etiam ubi* que a naturali specie re^edens. —