§. 4 r -
Man erkennt also in dieser Uebersicht: i) Welche Knorpel früher, und welche später in Knochen übergehen; diejenigen Knochen nämlich, die beym ncugebohrnen Kinde am größesten angelegt waren, werden auch eher fertig, am frühesten also der Kopf, nach diesem der Rumpf, nach diesem Hände und Füße, dann die Reste der oberen und unteren Glied
maßen.
2) Welche Knochen mit einem, welche mit mehreren Kernen anfangen.
z) Welche Knochen noch ganz und welche nur zurrz Theil knorpelig sind, wenn das Kind zur Welt kömmt.
4) Welche Knochen in der Mannbarkeit vollkom- men, und welche am wenigsten vEntzM sind.
§. 42.
Man unterscheidet bey den langen Knochen, ehe sie vollendet, das ist, zu einem Stücke vereiniget werden, das Mittelstück (Hauptstück oder den Körper
Diaphyse) von den Endstücken (Anwüchsen, Ansätzen oder Epiphysen), Einige
sie mit dem übrigen Knochen oder dem Körper
vereinigt sin
3) Hensing. Diss. de Apophysibus in Halleri Selectu, Disp. anat. Tom. 6. — Die EiNtheilllNg in Apopliy- sis vera, d. i. ein Fortsatz, der nie ein Endstückchen war,