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Uebergang des Knorpels in Knochen.
§. 30.
Da sich imBlutwasser ein Stoff findet, welcher der Knorpelmasse nahekommt, so ists begreiflich, daß der Knorpel durch Arterien wachsen, und seine endliche w **'**' Gtwße erreichen kann.
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2 t -,.r Jeder Einstweiliger Knorpel bekommt allmah-
tft<* die Gestalt des künftigen Knochens, und kein na-
(ti-z - ^3 (*** ■ türlicher Knochen des Gerippes entsteht ohne selbigen. t In dem Knorpel wachsen sich gleichsam die Knochen-
siücke einander entgegen, bis sie Zusammenstößen, und zuletzt zu einem unzertrennlichen Knochen vereinigt ^ werden. Alle Knochenmasse, die sich in nicht knorpelig
gewesenen Theilen befindet, erklärt man daher für ungewöhnliche oder widernatürliche Verknöcherung, welche, da sie durch keinen vorgebildeten Knorpel entsteht, auch keine bestimmte regelmäßige Gestalt zu haben pflegt.
Auch erreicht der Knorpel vorgängig die vollkommene Größe des nachherigen Knochens, und dient ihm gleichsam als eine Form, in der er sich ausbildct. ; (§- 29.)
i Ist der Knorpel bis auf die dünnen Rinden an
seinen Enden verknöchert, so ist der Knochen vollen-