Vorrede.

^V^angel eines Handbuchs, welches die Wahr« Heiken von der Einrichtung des menschlichen Körpers vollständig, in einem bündigen Zusammenhangs, ohne überfiüßige Umständlichkeit, mit Vermeidung aller Ausschweifungen enthielte, ist die Veranlas­sung von vorliegendem Versuche.

Aufmunterndes Zutrauen des gegen mich äuft serst billigen PublicumS; Aufforderungen angesehe­ner Gelehrten; und mehr, als Alles Überzeu­gung daß es Pflicht sey, meine glückliche, zu dieser Arbeit bequeme, Lage zu nuhen, bewirkten die Ausführung dieses Versuchs.

Ich wünschte, in einem vollständigen Auszugs darzulegcn, wie weit man in der Kenntniß unftrs eigenen Körpers, einer Wissenschaft, die meist aus sinnlichen, folglich leichter zu prüfenden, und sicher zu stellenden, Wahrheiten besteht, bis zum letzten Zehend unftrs Jahrhunderts vorgerückt war.

Ich wünschte, ein Handbuch zu liefern, und seine Einrichtung so zu treffen, daß man künftig an ihm, als einer Basis, nach Erforderniß leicht än­dern, wegnehmen und zusetzen könnte: daher spre­che ich auch nirgends im Texte in der ersten Person,

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