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auf öer Hütte verfertige» käßet, so muß man sich oben auf dieselbe dike Knöpfe von Glas machen laßen, wodurch die Cylirr- der eher auf den Grund niedergedrükt bleiben.
Vielen Präparaten ist es sehr nachtheilig, wenn man sie an Fäden anknüpft, oder mit einer Nadel durchsticht und einen seidenen oder linnenen Faden durchziehet. Gemeiniglich reißt der Faden mit der Zeit aus, durchschlizt und verlezt den Körper; wie es mir bei manchem Kopf menschlicher Embryonen gieng. Man macht daher solchen Körpern ein Gestell von Zinnstreifen; zuweilen ist eine Art Halsband oder ein Streifen über die Brust unter den Armen durchgezogen hinreichend, an welches man alsdann die Faden anknüpft, und sie durch die Löcherchen des De- kels, wie oben gelehrt worden, durchziehet und befestiget.
^Eben diese Ztnnstreifen dienen auch dazu, ausgeschnittene Theile, natürliche HLlen u. d. g. von einander gedehnt zu erhalten, daß man die darin verborgene TtzNle Hetzen kann.-
Um aber ein Ding von der Seite deutlich sehen zu können, kann man sich sowohl durch das oben beschriebene Aufhängen des Körpers, als dardurch helfen, daß man den Körper auf eine Glasplatte in Weingeist leget, und solcher mit untergelegten Glasoder Crystall - Stuken eine schiefe Richtung giebet. Auch kann man von schmähten Streifen der Zianplatte Gestelle in das Gefäß machen, und dem Präparat eine feste, unveränderliche, gute Lage geben.
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