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zerbreche», solchen »immer herausdrehen kann. Eben diese Erschütterung, des Glases und des Präparats ist auch Schuld, warum daS Aufhangen am Stöpsel, nicht ganz sicher und bequem ist. Denn während daß man Gewalt anwendet den Stö- sel herauszudrehen, so reißt man zuweilen unversehens das zarte Präparat schnell in den Hals, oder aus der Flasche und verlezt eS. Diese gläßerne Stöpsel sind entweder hohl; Man stekt dann einen Kork in diese Höhle, durch deßen unterstes Ende man den Faden ziehet, an welchen mau das Präparat aufhangen will. Oder sie sind hohl, und zugleich zu beiden Seiten durchlöchert; Sie mäßen daher länger seyn, als die erste Gattung, und über den Hals der Flasche hknabreichen, damit der durchgezogene Faden, an den man das Präparat aufhängen will, nicht zwischen den Hals deS Glases und Stöpsels zu liegen komme, und das beste Verschließen hindere. Man kann alsdann noch einen Kork in die Höhle steten, und so es nöthig ist, den Zten Faden durchziehen. Allein wo der Kork gänzlich wegbleibt, da bleibt der Weingeist viel reiner.
Bei breiten Stöpseln, die etliche Zolle im Durchmesser haben, kann man unten in einer Vertiefung kleine Knöpfe oder Ringe von Glas anblasen laßen, und an solche den Körper in Weingeist aufhängen. Kleine Stöpsel sind dem Abbrechen eher unterworfen, als grose. Hohe und dike Gläser mir solchen breiten^ wohl zugerichteten Stöpseln, sind für den Naturforscher,
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