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schloffen sich in die Fußsohle herumschlagt, schief vor­wärts lauft, und sich etwasausgebreitetan denersten und zwepten Mittelfußknochen, und an das große Keilbein festsetzt.

Abweichungen.

Bisweilen setzt sich die Sehne bloß an den Mit- telfußknochen der großen Zehe; bisweilen auch ans Band zwischen eben dem Mittelfußknochen und dem großen Keilbeine. Bisweilen geht sie in den Anfang des ersten äußern Mittclfußmuskels der zwey- ten Zehe über. Bisweilen findet man in der Sehne gleichsam Knoten, oder breite, harte, feste, knorpe­lige, fast knochenharte, glatte, länglich runde Kör­per, den größesten, wo sie sich auf dem Würfelbeine reibt, einen kleinern am Höcker des Fersenbeines, den kleinsten am Knöchel, bisweilen auch wohl noch einen vierten kleinen Knoten gleich vor dem Würfelbcine.

Wirkung.

Streckt den Fuß; wendet die Fußsohle nach aus­sen, ein wenig nach hinten, und macht sie hohl. Lehnt den Unterschenkel hinterwärts, wenn der Fuß feststeht. Macht den Mittelfußknochen der großen und zweyten Zehe gegen die Erde streben. Bewegt auch die Zusammenfügung des Würfelbeines mit dem Fersenbeine, des Schiffbeines mit dem Sprungbeine, und des Fersenbeines mit dem Sprungbeine.